Mineralöle, Parabene etc.

 

Die Haut muss erst einmal Diät machen!

 

Mineralöle in der Kosmetik

Warum sind diese so ungesund für unser Hautwohlbefinden?

Aus Erdöl gewonnen, ersetzten die Mineralöle hochwertige pflanzliche Öle und bieten vermeindlich viele Vorteile in der Hautpflege, da sie leicht zu verarbeiten und lange haltbar sind.

Körperfremde Stoffe können weitaus weniger Unverträglichkeiten und Allergien auslösen, als körpereigene- oder ähnliche Stoffe.  

Mineraöle können nur in die obersten Schichten der Haut eindringen und hinterlassen dort einen zarten Film, der die Haut verschließt. Der Wasserverlust wird gestoppt und die haut fühlt sich weich und zart an. 

Durch das Verstopfen der Haut kann diese allerdings nicht mehr Atmen, die Regenerationsprozesse werden langsamer.

Mineralölhaltige Cremes verschaffen also nur oberflächliche Linderung und ein schönes, gepflegtes Gefühl. Unter dieser Schutzschicht ist die Haut immer noch genauso trocken und unernährt wie sie oben war, mit dem Unterschied, dass wir davon erst einmal nichts bemerken. 

Mineralölhaltige Pflgegemittel können also nicht in die tieferen Hautregionen vordringen, was eine mögliche Anti-Agingwirkung hoffnungslos macht.

 

Wie sind Mineralöle zu erkennen?

Oftmals werden Bezeichnungen verwendet, die nicht eindeutig zuzuordnen sind:

VaselineMineral Oil, Petrolatum, Paraffinum Subliquidum, Microcrystalline Wax, Cera Microcristallina, Ozokerit, Ceresin, Paraffinum Liquidum, 

Manche Frauen können mineralölhaltige Pflegeserien über viele Jahre problemfrei nutzten...eines Tages fällt aber das Hautgerüst buchstäblich zusammen und plötzlich sieht die Haut alt und fahl aus, da die Haut über sehr viel Jahre unerwähnt bleibt. 

Die Nährstoffe, die über Jahrzente nicht aufgenommen wurden, fehlen nun in der Haut und können kaum mehr nachträglich zugeführt werden. Daher ist es so wichtig, hochwertige und mineralölfreie Produkte zu verwenden.

Bei der Umstellung auf mineralölfreie Produkte muss damit gerechnet werden, dass die Haut zunächst über einige Wochen trockener wirkt als zuvor. Das ist die sogenannte Hautdiät. Deine Haut muss erstmal wieder lernen, das körpereigene Fett zu Produzieren und die Nährstoffe, die nun endlich in die Haut gelangen, verarbeiten zu können.

 

Parabene

Paraben ist ein Konservierungsmittel für Kosmetikprodukte mit der Eigenschaft, Produkte länger haltbar zu machen und die Ansiedelung von Bakterien und Pilzen zu verringern.

Parabene sind strukturell dem Östrogen (dem weiblichen Sexualhormon) sehr ähnlich. Durch das Auftragen auf die haut wird befürchtet, dass Parabene daher den Hormonhaushalt beeinflussen könnten. 

Die gesundheitlichen Schäden sind aber derzeit nicht korrekt erforscht oder wissenschaftlich belegt. 

Ein Zusammenhang zwischen Brustkrebspatietinnen mit einem erhöhten Parabenwert wurde festgestellt, aber dennoch konnte kein direkter Bezug zu parabenhaltigen Kosmetikprodukten offiziell nachgewiesen werden.

Es gibt keine Studien, die für Menschen eine Risikobewertung ermöglichen. Folglich ist es besser Produkte zu verwenden, die parabenfrei sind um ein mögliches Risiko vorab auszuschließen.

Da parabenfreie oder -reduzierte Produkte anfälliger für die Ansiedlung von Bakterien sind ist es empfehlenswert, die Hände vor jeder Nutzung gründlich zu waschen oder einen kleinen Spatel zu verwenden, der nach jeder Nutzung entsorgt oder gründlich gereinigt wird. Das Mindesthaltbarkeitsdatum bzw. der Zeitraum, in der das Produkt geöffnet sein darf, sollte unbedingt beachtet werden.

 

Silikone

Kunststoffe, die in ihrer Wirkungsweise ähnlich wie Mineralöle sind, da sie ebenfalls aus Erdöl gewonnen werden. Silikone gaukeln dem Verbraucher eine geschmeidige und oft faltenfreiere Haut vor.

Die natürliche Hautregeneration und Atmung wird durch die silikonhaltigen Pflegecremes leider eingeschränkt und die Aufnahme von Nährstoffen verhindert. Weitere Details siehe oben beim Thema "Mineralöle".

Silikone sind erkennbar durch die Endungen  „-xane“ der „-cone“oder auch Synonyme wie Dimethicone, Polysiloxane Methicone oder Cyclomethicone.

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